Designstudentin fotografiert Porträts mit Tiefenunschärfe

Porträtstudie mit geringer Tiefenschärfe_2Im Kurs Fotografie und Bildsprache lag der Fokus auf Porträtaufnahmen mit geringer Tiefenschärfe. Ziel war es, durch eine offene Blende den Hintergrund bewusst unscharf zu halten und die Aufmerksamkeit klar auf die porträtierte Person zu lenken.

Die besondere Herausforderung bestand in der präzisen Fokussierung. Bei einer sehr schmalen Schärfenebene führen bereits minimale Bewegungen dazu, dass der Fokus nicht mehr exakt auf den Augen liegt. Technische Genauigkeit und Konzentration waren daher entscheidend.

In den Aufnahmen wurde die natürliche Umgebung gezielt einbezogen. Hohes Gras und Pflanzen erzeugen zusätzliche Bildebenen und rahmen das Gesicht ein, ohne vom Hauptmotiv abzulenken. So entsteht ein Zusammenspiel aus technischer Kontrolle und bewusster Bildgestaltung.

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