Während meiner Reise in die Schweiz entstand die Idee für dieses Bergmotiv. Bei 37 Grad, direkter Sonne und flimmernder Hitze wirkte die Landschaft nicht nur ruhig, sondern auch grell, manchmal fast überwältigend. Genau dieses Gefühl wollte ich später in Farbe und Form übersetzen.
In der Stadt Thun, neben der Stadtkirche, gibt es eine 10/10 Bench (total zu empfehlen) mit Blick auf den Thunersee und die Berge des Berner Oberlands. Dort konnte ich mich kurz von der brennenden Hitze erholen und erste Skizzen machen.
Vielleicht war es die Hitze, vielleicht schon ein leichter Sonnenstich, aber dort entstand die Idee, die beeindruckenden Berge in grobe Formen und starke Farben zu übersetzen. Dabei stellte sich für mich die Frage: Ab wann ist ein Berg noch als Berg erkennbar? Wie weit kann man ein Motiv verfremden, bevor es seine Form verliert? Und wie kann ich zeigen, dass sich die Berge in diesem Moment fast wie ein aufgeheizter Ofen angefühlt haben?
