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Frankfurter Kreativ-Nachwuchs glänzt wieder bei den ADC Talent Awards 26
Auch in diesem Jahr kann die European School of Design ihren Ruf als eine der kreativsten Designschulen Deutschlands eindrucksvoll bestätigen – fünf Auszeichnungen, davon zwei mit Nägeln in Gold und Bronze auf dem ADC Festival of Creative Excellence in Hamburg unterstreichen, warum die Frankfurter Schule mit ihrer Priorität auf Ideenentwicklung auch in Zeiten der Künstlichen Intelligenz genau die richtigen Antworten gibt.
Das jährliche ADC-Festival, Deutschlands größte und wichtigste Veranstaltung für Kreativität und Design, war schon immer ein gutes Pflaster für die European School of Design, denn seit ihrem Bestehen (2007) haben durchgängig Arbeiten der Studierenden in den dortigen Nachwuchswettbewerben gewonnen.
Dieses Jahr reichten Studierende der European School of Design wieder fünf Arbeiten ein, um sie durch die jeweils mit 15 Kreativen besetzten Fachjurys bewerten zu lassen – zwei der begehrten ADC-Nägel sowie drei Auszeichnungen konnten sie für drei dieser Arbeiten nach Frankfurt holen.
Zwei ADC-Nägel in Gold und Bronze gewinnt Designstudentin Emilia Seidensticker mit ihrer Abschlussarbeit „Trennungskinder“. Ein Buch für Eltern in Trennungssituationen, das sich selbst trennt – in eine Hälfte für die Mutter, in eine für den Vater.
Hin- und hergerissen zwischen den sich trennenden oder getrennten Eltern stehen die Kinder oft zwischen den Stühlen und werden von beiden Seiten als Medium zur weiteren Auseinandersetzung genutzt. Dabei wollen die Eltern doch eigentlich nur das Beste für den Nachwuchs, schaffen es in der Realität aber nur zu selten, von ihren eigenen verletzten Gefühlen zu abstrahieren, sie zu reflektieren und die Folgen einer Trennung für Kinder abzumildern. Statt klassischer Ratschläge hält jede Hälfte des Buches in jeweils 50 Situationen den Eltern den Spiegel vor und betont gemeinsame Verantwortung statt Rechthaberei.
Eine Auszeichnung gewinnt Designstudentin Kristina Bräutigam für eine integrierte Kampagne „Beauty Blocker“. Damit kämpft sie gegen eine Form des „Pretty Privilegs“, in der Attraktivität bei Frauen besonders im Berufsleben zu Ablehnung führen kann, denn in männlich dominierten Berufen gelten attraktive Frauen oft als weniger kompetent und führungsstark.
Mit ihrem schreiend schrecklichen Teleshopping-Kanal „Schönheit ist schädlich“ und den dort kaufbaren Produkten bekommt die Frau alles, was hässlicher und männlicher macht: Boxy Boss Suit in den Trendfarben Managerblau, Vorstandsschwarz und Controllinggrau. Oder das Resting Boss Face Face Tape, mit dem sich Respekt ins Gesicht geklebt werden kann. und vieles mehr…
Zwei Auszeichnungen gehen an die Gruppenarbeit „Wir suchen kreative Ärsche!“ für die Entwicklung von Ideen und Umsetzungen einer Social Media Kampagne. Diese von den vier Studentinnen Finn Haas, Kristina Bräutigam, Emilia Seidensticker und Zoë Ahlf als Semesterarbeit entwickelte Kampagne sucht kreativen Nachwuchs für die European School of Design. Statt der normal üblichen Mappenpräsentation mit eigenen kreativen Arbeiten können Bewerberinnen sich mit „ihrem“ Stuhl bewerben – in echt, gezeichnet, vom Sperrmüll, tätowiert, modelliert oder was immer…
Wir gratulieren unseren kreativen Preisträger:innen zu diesen ausgezeichneten Arbeiten und freuen uns über die Erfahrungen, die einige von ihnen bei der offiziellen Preisverteilung des ADC Talent Award in Hamburg machen konnten.



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Frankfurter Designstudierende glänzen wieder mit Nägeln

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